Geschäftsbericht 2025

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Ertragslage

Die Wachstumsraten von Fresenius Kabi sind bereinigt. Die Anpassungen betreffen die Hyperinflation in Argentinien. Entsprechend wurden auch die Wachstumsraten des Fresenius-Konzerns angepasst.

Mit dem sukzessiven Ausstieg aus Fresenius Vamed wurden die Angaben in der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage entsprechend den Rechnungslegungsvorschriften als fortgeführte bzw. nicht fortgeführte Aktivitäten angepasst.

Die Darstellung der Ertragslage erfolgt vor Sondereinflüssen.

Umsatz1

Der Konzernumsatz stieg im Geschäftsjahr 2025 um 5 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 22.554 Mio € (2024: 21.526 Mio €). Das organische Wachstum betrug 7 %. Der berichtete Konzernumsatz betrug 22.873 Mio € (2024: 21.954 Mio €).

Im Einzelnen stellte sich die Umsatzentwicklung der Unternehmensbereiche2 wie folgt dar:

  • Fresenius Kabi steigerte den Umsatz um 2 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 8.612 Mio € (2024: 8.414 Mio €). Währungsumrechnungseffekte hatten einen negativen Einfluss in Höhe von 4 % und ergaben sich im Wesentlichen aus der Hyperinflation in Argentinien sowie der Abwertung des US-Dollars. Das organische Wachstum betrug 7 %. Die Geschäftsentwicklung war insbesondere getragen von der guten Entwicklung der Wachstumsvektoren (MedTech, Nutrition und Biopharma) mit einem Wachstum von zusammen 7 % (währungsbereinigt: 11 %).

    Der Umsatz im Bereich MedTech stieg um 3 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 1.610 Mio € (2024: 1.568 Mio €). Das organische Wachstum von 6 % wurde von guten Wachstumsbeiträgen über alle Regionen hinweg getragen.

    Im Bereich Nutrition blieb der Umsatz nahezu unverändert (währungsbereinigt: Wachstum von 5 %) bei 2.396 Mio € (2024: 2.399 Mio €). Das starke organische Wachstum von 5 % war auf die gute Geschäftsentwicklung in Europa, Lateinamerika und den USA zurückzuführen. Gegenläufig wirkte das Tendergeschäft mit dem Nutrition-Produkt Ketosteril in China.

    Der Umsatz im Bereich Biopharma stieg im Geschäftsjahr 2025 um 43 % (währungsbereinigt: 51 %) auf 871 Mio € (2024: 611 Mio €). Das starke Wachstum war im Wesentlichen auf den Hochlauf des Geschäfts mit dem Biosimilarmolekül Tyenne in Europa und den USA zurückzuführen.

    Der Umsatz im Bereich Pharma (IV Drugs & Fluids) fiel im Wesentlichen aufgrund von Währungsumrechnungseffekten auf 3.735 Mio € (2024: 3.835 Mio €). Das organische Wachstum betrug 2 % und war getragen durch eine gute Mengennachfrage trotz der hohen Vorjahresbasis und durch eine konsequente Preisgestaltung in Europa sowie durch weiteres Wachstum bei I.V.-Lösungen in den USA.

  • Fresenius Helios steigerte den Umsatz um 6 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 13.550 Mio € (2024: 12.739 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 7 %.

    Der Umsatz von Helios Deutschland stieg um 6 % auf 8.121 Mio € (2024: 7.662 Mio €). Das organische Wachstum betrug 6 %, getrieben durch positive Volumen- und Preiseffekte.

    Der Umsatz von Helios Spanien stieg um 7 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 5.429 Mio € (2024: 5.077 Mio €). Das organische Wachstum betrug 7 %, vor allem dank einer weiterhin hohen Nachfrage nach Behandlungen sowie höherer Vergütungssätze.

Organische Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien

Umsatz nach Unternehmensbereichen1

in Mio €

 

2025

 

2024

 

Wachstum

 

Währungs­umrech­nungs­effekte

 

Wachstum, währungs­bereinigt2

 

Organisches Wachstum2

 

Akqui­sitionen

 

Desinves­titionen / Sonstiges

 

Anteil am Konzern­umsatz

Fresenius Kabi

 

8.612

 

8.414

 

2 %

 

-4 %

 

6 %

 

7 %

 

0 %

 

-1 %

 

38 %

Fresenius Helios

 

13.550

 

12.739

 

6 %

 

-1 %

 

7 %

 

7 %

 

0 %

 

0 %

 

60 %

Corporate / 
Sonstige

 

392

 

373

 

n.a.

 

n.a.

 

n.a.

 

n.a.

 

n.a.

 

n.a.

 

2 %

Gesamt

 

22.554

 

21.526

 

5 %

 

-1 %

 

6 %

 

7 %

 

0 %

 

-1 %

 

100 %

1

Vor Sondereinflüssen

2

Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien

Umsatz nach Regionen1

in Mio €

 

2025

 

2024

 

Wachstum

 

Währungs­umrech­nungs­effekte

 

Wachstum, währungs­bereinigt2

 

Organisches Wachstum2

 

Akqui­sitionen

 

Desinves­titionen / Sonstiges

 

Anteil am Konzern­umsatz

Nordamerika

 

2.737

 

2.701

 

1 %

 

-5 %

 

6 %

 

6 %

 

0 %

 

0 %

 

12 %

Europa

 

16.774

 

15.662

 

7 %

 

0 %

 

7 %

 

7 %

 

0 %

 

0 %

 

74 %

Asien-Pazifik

 

1.505

 

1.603

 

-6 %

 

-4 %

 

-2 %

 

-2 %

 

0 %

 

0 %

 

7 %

Lateinamerika

 

1.375

 

1.404

 

-2 %

 

-12 %

 

10 %

 

13 %

 

0 %

 

-3 %

 

6 %

Afrika

 

163

 

156

 

4 %

 

-2 %

 

6 %

 

6 %

 

0 %

 

0 %

 

1 %

Gesamt

 

22.554

 

21.526

 

5 %

 

-1 %

 

6 %

 

7 %

 

0 %

 

-1 %

 

100 %

1

Vor Sondereinflüssen

2

Wachstumsrate bereinigt um Rechnungslegungseffekte im Zusammenhang mit der Hyperinflation in Argentinien

Ergebnisstruktur

Das Konzernergebnis3 vor Sondereinflüssen im Geschäftsjahr 2025 stieg aufgrund einer starken operativen Geschäftsentwicklung um 14 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 1.995 Mio € (2024: 1.749 Mio €).

Das Ergebnis je Aktie3 vor Sondereinflüssen stieg um 14 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 3,54 € (2024: 3,11 €). Die durchschnittliche Anzahl der Aktien belief sich auf 563,2 Millionen Stück.

Das Kern-Ergebnis3 vor Sondereinflüssen im Geschäftsjahr 2025 stieg um 11 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 1.619 Mio € (2024: 1.461 Mio €).

Das Kern-Ergebnis je Aktie3 vor Sondereinflüssen stieg um 11 % (währungsbereinigt:12 %) auf 2,87 € (2024: 2,59 €).

Das berichtete Konzernergebnis3 stieg auf 1.264 Mio € (2024: 471 Mio €).

Das berichtete Ergebnis je Aktie3 betrug 2,24 € (2024: 0,84 €).

Das Konzern-EBITDA vor Sondereinflüssen stieg um 2 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 3.693 Mio € (2024: 3.614 Mio €). Das berichtete Konzern-EBITDA betrug 3.430 Mio € (2024: 3.313 Mio €).

Das Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen stieg um 4 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 2.595 Mio € (2024: 2.489 Mio €). Das berichtete Konzern-EBIT betrug 2.310 Mio € (2024: 2.073 Mio €).

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung (Kurzfassung)

in Mio €

 

2025

 

2024 angepasst1

 

2024 bisher

Umsatz

 

22.873

 

21.954

 

21.833

Umsatzkosten

 

-17.180

 

-16.317

 

-16.455

Bruttoergebnis vom Umsatz

 

5.693

 

5.637

 

5.378

Vertriebs- und allgemeine Verwaltungskosten

 

-2.883

 

-2.888

 

-2.919

Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

 

133

 

-35

 

-36

Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen

 

-633

 

-641

 

-641

Operatives Ergebnis (EBIT)

 

2.310

 

2.073

 

1.782

Ergebnis aus den nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen

 

198

 

38

 

38

Zinsergebnis

 

-329

 

-429

 

-432

Sonstiges Finanzergebnis

 

9

 

 

Ergebnis vor Ertragsteuern

 

2.188

 

1.682

 

1.388

Ertragsteuern

 

-582

 

-530

 

-521

Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten nach Ertragsteuern

 

1.606

 

1.152

 

867

Nicht beherrschende Anteile am Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten

 

70

 

24

 

-34

Konzernergebnis aus fortgeführten Aktivitäten (Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt)

 

1.536

 

1.128

 

901

 

 

 

 

 

 

 

Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten

 

-272

 

-856

 

-571

Nicht beherrschende Anteile am Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten

 

0

 

-199

 

-141

Konzernergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten (Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt)

 

-272

 

-657

 

-430

 

 

 

 

 

 

 

Ergebnis nach Ertragsteuern

 

1.334

 

296

 

296

Nicht beherrschende Anteile am Ergebnis nach Ertragsteuern

 

70

 

-175

 

-175

Konzernergebnis (Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt)

 

1.264

 

471

 

471

 

 

 

 

 

 

 

Ergebnis je Aktie in € (verwässert und unverwässert)

 

2,24

 

0,84

 

0,84

davon basierend auf dem Konzernergebnis aus fortgeführten Aktivitäten

 

2,72

 

2,00

 

1,60

davon basierend auf dem Konzernergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten

 

-0,48

 

-1,16

 

-0,76

1

Die Vorjahreswerte wurden infolge des sukzessiven Ausstiegs aus Fresenius Vamed angepasst. Der Bereich Health Tech Engineering der Fresenius Vamed, der für das internationale Projektgeschäft verantwortlich war, wurde im Geschäftsjahr 2024 in den fortgeführten Unternehmensbereichen und im Geschäftsjahr 2025 als nicht fortgeführte Aktivität ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2024 wurden die übrigen Vamed-Aktivitäten in Österreich, die nicht das österreichische Projektgeschäft sowie den Thermenbetrieb der VAMED Vitality World betreffen, als nicht fortgeführte Aktivität ausgewiesen, während sie im Geschäftsjahr 2025 wieder in fortgeführte Unternehmensbereiche umgegliedert wurden. Für weitere Details siehe Kapitel Desinvestitionen.

Die Wachstumsraten sind um die Hyperinflation in Argentinien bereinigt.

Details zu den Sondereinflüssen finden Sie im Kapitel Überleitungsrechnung auf das Konzernergebnis.

Konzern-Renditekennzahlen

in %

 

2025

 

20242

 

2023

 

2022

 

2021

EBITDA-Marge1

 

16,4

 

16,8

 

16,3

 

15,4

 

16,8

EBIT-Marge1

 

11,5

 

11,6

 

11,2

 

10,2

 

11,7

1

Vor Sondereinflüssen. Die Vorjahreswerte wurden infolge von Desinvestitionen und der Dekonsolidierung der Fresenius Medical Care angepasst.

2

Die Vorjahreswerte wurden infolge des sukzessiven Vamed-Ausstiegs angepasst.

Das EBIT1 der Unternehmensbereiche entwickelte sich wie folgt:

  • Das EBIT von Fresenius Kabi stieg um 7 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 1.413 Mio € (2024: 1.319 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 16,4 % (2024: 15,7 %) und lag damit innerhalb des strukturellen EBIT-Margenbandes. Der Anstieg war auf die starke organische Umsatzentwicklung, insbesondere bei den Wachstumsvektoren, sowie auf anhaltende Verbesserungen bei der Kostenbasis zurückzuführen.

    Das EBIT der Wachstumsvektoren stieg um 17 % (währungsbereinigt: 20 %) auf 743 Mio € (2024: 635 Mio €) im Wesentlichen aufgrund der starken EBIT-Entwicklung im Bereich Biopharma und MedTech. Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 15,2 % (2024: 13,9 %).

    Das EBIT im Pharma-Geschäft stieg um 5 % (währungsbereinigt: 9 %) auf 813 Mio € (2024: 771 Mio €), insbesondere durch die gute Geschäftsentwicklung in Europa sowie durch fortgeführte Produktivitätssteigerungen und Kostenmaßnahmen. Die EBIT-Marge betrug 21,8 % (2024: 20,1 %).

  • Das EBIT von Fresenius Helios stieg um 3 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 1.328 Mio € (2024: 1.288 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 9,8 % (2024: 10,1 %) und lag damit leicht unterhalb des strukturellen EBIT-Margenbandes.

    Das EBIT von Helios Deutschland blieb nahezu unverändert bei 662 Mio € (2024: 660 Mio €), getragen von einer guten Umsatzentwicklung sowie hervorragenden Kosteneinsparungen, nachdem das Vorjahr erheblich durch Energiekostenhilfen unterstützt worden war. Die EBIT-Marge betrug 8,2 % (2024: 8,6 %).

    Bei Helios Spanien stieg das EBIT um 6 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 669 Mio € (2024: 629 Mio €). Der EBIT-Anstieg ist auf ein starkes Umsatzwachstum der Aktivitäten der Krankenhäuser in Spanien zurückzuführen, das auf Volumen- und Preiseffekten beruht. Die EBIT-Marge betrug 12,3 % (2024: 12,4 %).

Entwicklung weiterer wesentlicher Positionen der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Das Bruttoergebnis vom Konzernumsatz stieg um 1 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 5.693 Mio € (2024: 5.637 Mio €). Die Bruttoergebnismarge fiel auf 24,9 % (2024: 25,7 %). Die Umsatzkosten stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 5 % auf 17.180 Mio € (2024: 16.317 Mio €). Der Anteil der Umsatzkosten am Konzernumsatz betrug 75,1 % (2024: 74,3 %).

Die Vertriebs- und allgemeinen Verwaltungskosten umfassen hauptsächlich Personalkosten, Vertriebskosten und Abschreibungen. Inklusive sonstiger betrieblicher Erträge und Aufwendungen fielen sie um 6 % auf 2.750 Mio € (2024: 2.923 Mio €), im Wesentlichen aufgrund höherer sonstiger betrieblicher Erträge.

Der Aufwand für Forschung und Entwicklung fiel um 1 % auf 633 Mio € (2024: 641 Mio €).

Die Abschreibungen beliefen sich auf 1.098 Mio €1 (2024: 1.125 Mio €1). Die Abschreibungsquote betrug 4,9 %1 (2024: 5,2 %1). Die berichteten Abschreibungen beliefen sich auf 1.120 Mio € (2024: 1.239 Mio €).

Der Personalaufwand im Konzern stieg auf 10.099 Mio € (2024: 9.621 Mio €). Die berichtete Personalkostenquote lag bei 44,2 % (2024: 43,8 %).

Das Ergebnis aus den nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen entfiel im Geschäftsjahr 2025 im Wesentlichen auf die Fresenius Medical Care und belief sich auf 198 Mio € (2024: 38 Mio €).

Das Finanzergebnis des Konzerns1 betrug -324 Mio € (2024: -433 Mio €), im Wesentlichen aufgrund der Reduzierung der Finanzverbindlichkeiten infolge eines starken Cashflows. Das berichtete Finanzergebnis des Konzerns betrug -320 Mio € (2024: -429 Mio €).

Die Konzern-Steuerquote1 belief sich auf 25,6 % (2024: 25,9 %) und lag damit im Rahmen der Erwartungen. Die berichtete Konzern-Steuerquote betrug 26,6 % (2024: 31,5 %)

Der auf nicht beherrschende Anteile entfallende Gewinn1 belief sich auf -70 Mio € (2024: -63 Mio €).

Das berichtete Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten betrug -272 Mio € (2024: -657 Mio €) und betrifft den aufgegebenen Geschäftsbereich Fresenius Vamed.

Überleitungs­rechnung auf das Konzernergebnis

Um die zugrunde liegende operative Geschäftsentwicklung mit der Prognose für das Geschäftsjahr 2025 vergleichbar darzustellen, werden die entsprechenden Kennzahlen vor Sondereinflüssen dargestellt.

Die Finanzkennzahlen für das Geschäftsjahr 2025 und das Geschäftsjahr 2024 beinhalten Sondereinflüsse. Diese betreffen:

  • Kosten- und Effizienzprogramme

  • Anpassungen des Bestandsportfolios

  • Fresenius-Transformation (u. a. nicht fortgeführte Aktivitäten Vamed, Transformation / Vamed-Ausstieg, IT-Transformation, Rechtsformwechsel-Kosten Fresenius Medical Care)

  • Reduktion des Anteils an der Fresenius Medical Care

  • Sondereinflüsse bei Fresenius Medical Care (Auswirkungen PPA Equity-Methode Fresenius Medical Care sowie Sondereinflüsse bei Fresenius Medical Care (Anteil zum 31. Dezember 2025: ~29 %))

  • Rechtliche und regulatorische Sachverhalte

Die in den Überleitungsrechnungen dargestellten Sondereinflüsse sind jeweils im Segment „Corporate / Sonstige“ ausgewiesen.

Überleitungsrechnung Fresenius-Konzern

in Mio €

 

2025

 

2024 angepasst

 

Wachstums­rate

 

Wachstums­rate, währungs­bereinigt

Umsatz berichtet (nach Sondereinflüssen)

 

22.873

 

21.954

 

4 %

 

6 %

Anpassungen des Bestandsportfolios

 

-7

 

-30

 

 

 

 

Fresenius-Transformation

 

-312

 

-398

 

 

 

 

Umsatz berichtet (vor Sondereinflüssen)

 

22.554

 

21.526

 

5 %

 

6 %

 

 

 

 

 

 

 

 

 

EBIT berichtet (nach Sondereinflüssen)

 

2.310

 

2.073

 

11 %

 

13 %

Kosten- und Effizienzprogramme

 

174

 

144

 

 

 

 

Anpassungen des Bestandsportfolios

 

-6

 

46

 

 

 

 

Reduktion des Anteils an der Fresenius Medical Care

 

-85

 

 

 

 

 

Fresenius-Transformation

 

190

 

226

 

 

 

 

Rechtliche und regulatorische Sachverhalte

 

12

 

 

 

 

 

EBIT (vor Sondereinflüssen)

 

2.595

 

2.489

 

4 %

 

6 %

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ergebnis nach Ertragsteuern berichtet (nach Sondereinflüssen)1

 

1.264

 

471

 

168 %

 

175 %

Kosten- und Effizienzprogramme

 

149

 

115

 

 

 

 

Anpassungen des Bestandsportfolios

 

10

 

54

 

 

 

 

Fresenius-Transformation

 

471

 

859

 

 

 

 

Reduktion des Anteils an der Fresenius Medical Care

 

-86

 

 

 

 

 

Rechtliche und regulatorische Sachverhalte

 

9

 

 

 

 

 

Sondereinflüsse bei Fresenius Medical Care

 

178

 

250

 

 

 

 

Ergebnis nach Ertragsteuern (vor Sondereinflüssen)1

 

1.995

 

1.749

 

14 %

 

16 %

1

Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt

Wachstumsraten bereinigt um den Vamed-Ausstieg

Wachstumsraten bereinigt um Hyperinflation in Argentinien

1 Vor Sondereinflüssen

2 Die folgende Umsatzbeschreibung bezieht sich auf den jeweiligen Außenumsatz der Unternehmensbereiche. Konsolidierungseffekte und Corporate-Gesellschaften finden keine Berücksichtigung. Eine Aufsummierung zum Gesamtkonzernumsatz ist daher nicht möglich.

3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt

Die Wachstumsraten sind um die Hyperinflation in Argentinien bereinigt.

Details zu den Sondereinflüssen finden Sie im Kapitel Überleitungsrechnung auf das Konzernergebnis.

Cashflow
Wirtschaftliche Messgröße, die den Netto­zufluss liquider Mittel während einer Periode darstellt.
Zum Gesamt-Glossar
EBIT (Earnings before Interest and Taxes)
Das EBIT ist das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern. Abschreibungen und Zuschreibungen auf das Anlagevermögen sind im EBIT enthalten.

Das EBIT errechnet sich aus Umsatzerlösen abzüglich der Positionen Umsatzkosten, Vertriebs- und allgemeine Verwaltungskosten sowie Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen.
Zum Gesamt-Glossar
EBIT-Marge
Die EBIT-Marge ermittelt sich aus dem EBIT im Verhältnis zum Umsatz.
Zum Gesamt-Glossar
EBITDA (Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization)
Das EBITDA ist das Ergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und Abschreibungen.

Das EBITDA errechnet sich aus dem EBIT zuzüglich erfolgswirksamer Abschreibungen und abzüglich erfolgswirksamer Wertaufholungen bei immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen.
Zum Gesamt-Glossar
Kern-Ergebnis
Das Kern-Ergebnis ist eine Kennzahl zur Beurteilung der operativen Ertragskraft von Fresenius.

Das Kern-Ergebnis errechnet sich aus dem Konzernergebnis (Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt) vor Sondereinflüssen abzüglich der Ergebnisbeiträge von Fresenius Medical Care.

Das Kern-Ergebnis dient unter anderem als Grundlage für die Ermittlung des Kern-Ergebnisses je Aktie, das sich aus dem Kern-Ergebnis dividiert durch die durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien ergibt.
Zum Gesamt-Glossar
Organisches Wachstum
Bezeichnet den Teil des Wachstums eines Unternehmens, der aus eigener Kraft heraus erfolgt und nicht aus Akquisitionen, Desinvestitionen oder Währungsumrechnungseffekten.
Zum Gesamt-Glossar
Vor Sondereinflüssen
Um die operative Leistung über mehrere Perioden hinweg besser vergleichen zu können, werden die Ergebnisgrößen gegebenenfalls zusätzlich um Sondereinflüsse bereinigt und entsprechend mit „vor Sondereinflüssen“ gekennzeichnet. Eine Überleitungsrechnung ist im jeweiligen Quartalsfinanzbericht bzw. Geschäftsbericht gesondert ausgewiesen und zeigt auf, wie sich die Sondereinflüsse zusammensetzen.
Zum Gesamt-Glossar
Währungsbereinigungen
Währungsbereinigungen bei Erträgen und Aufwendungen werden mithilfe der jeweiligen Durchschnittskurse bzw. bei Vermögenswerten und Verbindlichkeiten zum Mittelkurs am jeweiligen Bilanzstichtag des Vorjahres errechnet.
Zum Gesamt-Glossar